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Weltmeer - Vielfalt des Lebens im Meer

Der Tiefseeangler ist gleich in der ersten Vitrine der Ausstellung zu bestaunen (Foto: J.-M. Schlorke)

Der Rundgang entlang der Vitrinen beginnt mit einem bizarren Anglerfisch aus der Tiefsee und eindrucksvollen Tierfossilen aus vergangenen Zeiten. Nicht nur Tierarten sterben im Laufe der Erdgeschichte aus, auch Ozeanbecken sind nicht ewig.

 

 

 

 

 

Vitrine mit Flüssigpräparaten (Foto: J.-M. Schlorke)

 

In zwei Serien informieren Wandelemente vertiefend zu physikalischen und chemischen Eigenschaften des Meerwassers, zu Gezeiten, Wind und Wellen, aber auch zur geologischen Entwicklung der Meere und zum globalen Wasserkreislauf. Themen wie die gegenseitige Beeinflussung von Ozean und Atmosphäre, die Klimaerwärmung und El Niño gehen dabei auf aktuelle Fragen ein.

Die Vielfalt im Meer zeigt sich im kleinen und großen. Es gibt tausende verschiedene Formen und Farben bei Meereschnecken, aber die sechs Arten von Alken, Vögeln aus der Arktis, lassen sich nur mit ausführlichen Bestimmungsbüchern unterscheiden und die Eissturmvögel werden meist für Möwen gehalten.

 

 

Eine wichtige Aufgabe von Museen ist das Sammeln und Bewahren naturkundlicher Fundstücke, seien es Tiere, Pflanzen oder Fossilien. Manchmal finden sich Belegexemplare ausgestorbener oder stark bedrohter Tierarten nur noch verborgen in den Magazinen der Museen. In Kombination mit modernen molekularbiologischen Untersuchungsmethoden lässt sich aber häufig die Geschichte des Lebens nachvollziehen. Hier schließt sich für die Museen der Kreis zu den aktuellen Themen der (Meeres-)Forschung.