Die Humboldt-Pinguine auf der Dachterrasse

Zu den Publikumslieblingen des OZEANEUMs zählen die Humboldt-Pinguine auf der Dachterrasse gleich neben dem Meer für Kinder. In ihrem 120 000 Liter fassenden Unterwasserbereich können sie beim Schwimmen und Tauchen ebenso gut beobachtet werden, wie auf ihrem Brutfelsen.

Humboldt-Pinguine sind eine gefährdete Art. Die gefiederten Schwimmer im OZEANEUM stammen aus Nachzuchten und sind in Zoos in Mecklenburg-Vorpommern aufgewachsen. Im OZEANEUM sind in den Jahren 2011 und 2012 bereits die ersten beiden Pinguinküken geschlüpft.

Die Humboldt-Pinguine im OZEANEUM hatten bereits prominenten Besuch vom dänischen Kronprinzenpaar und der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, die Patin von Humboldt-Pinguindame Alexandra ist.

Nachwuchs im Jubiläumsjahr

In diesem Jahr gibt es erneut Pinguin-Nachwuchs im OZEANEUM. Eines der vier Kleinen schlüpfte genau am 11. Juli, dem 10. Museumsgeburtstag. Pinguine legen etwa einen Monat nach der Paarung die Eier. Abwechselnd brüten beide Partner – nach 36 bis 42 Tagen schlüpft das Küken. Mit etwa fünf Wochen wird es zeitweise von den Eltern alleine gelassen. Nach ungefähr zehn Wochen wird das Jungtier flügge und verlässt die Bruthöhle. Bis sie ihr wasserabweisendes Gefieder tragen, befinden sich die Jungtiere hinter den Museumskulissen und lernen selbstständig zu fressen und zu schwimmen. Mittlerweile sind sie wieder auf der Anlage und erwarten die Besucher des OZEANEUMs auf der Dachterrasse.