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Greenpeace Aktionstage vom 24. - 26. April im OZEANEUM Stralsund / Schutzgebiete für unsere Ozeane!

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Unsere Weltmeere sind gefährdet: Überfischung, Klimakrise, Plastikmüll und Ölausbeutung setzen ihnen schwer zu. Nur rund ein Prozent der Hohen See außerhalb nationaler Hoheitsgewässer steht bisher unter Schutz – dabei bedeckt sie fast die Hälfte der Erdoberfläche.

Um dies zu ändern, verhandeln die Vereinten Nationen in New York bis zum Jahr 2020 über einen Vertrag zum Schutz der Hohen See. „Ein globales Hochseeschutzabkommen ist die einmalige Chance, alles Leben in den Meeren, vom kleinen Plankton bis zum riesigen Wal, wirksam zu schützen“, sagt Sandra Schöttner, Meeresexpertin von Greenpeace. Im Stralsunder Naturkundemuseum Ozeaneum informiert Greenpeace über die Schönheit und Bedrohung der Hohen See vom 24. bis 26. April. Für Besucherinnen und Besucher gibt es diverse Infostationen mit Fotoshow, Outdoor- und Fotoausstellung sowie Aktivitäten zum Mitmachen für Jung und Alt. Interessierte können auch die Greenpeace-Petition für den globalen Ozean-Vertrag (online unter https://act.gp/2G3VLyG) unterstützen.

Greenpeace fordert gemeinsam mit Meereswissenschaftlern, dass mindestens 30 Prozent der Hohen See vor menschlichen Zugriffen bewahrt werden. Nur durch ein Netzwerk aus Schutzgebieten kann der massive Verlust an Artenvielfalt und natürlichen Lebensräumen wirksam gestoppt werden. Wie ein solches System aussehen kann, hat Greenpeace Anfang April in seiner Studie “30x30: Ein Greenpeace-Plan für Meeresschutzgebiete“ vorgestellt (online: https://act.gp/2HRYxtQ).

"Pole to Pole": Greenpeace-Schiffstour von der Arktis bis zur Antarktis

Aktivisten der unabhängigen Umweltschutzorganisation steuern dieses Jahr mit der Schiffstour „Pole to Pole“ von Nord- bis zum Südpol Meeresregionen an, die in der Studie als notwendige Schutzgebiete kartiert wurden. Dazu zählen neben der Arktis und Antarktis Tiefseelebensräume wie das Hydrothermalfeld „Lost City“ im Atlantik, die Sargassosee, das Amazonas-Riff oder der Tiefseeberg „Mount Vema“ vor der Küste Südwestafrikas. Dazu hat Greenpeace eine interaktive Karte veröffentlicht, die sowohl artenreiche Lebensräume, als auch Brennpunkte der Meereszerstörung zeigt (online: https://act.gp/2CLvlAG).