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Greenpeace-Vortrag: "Wale Symbole des Lebens" - Faszinierende Fotos und Fakten zu den Riesen der Meere

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Wale spiegeln die Schönheit und Vielfalt des Lebens in den Meeren wider – aber auch den respektlosen Umgang des Menschen mit der Natur. Trotz der Faszination, die Wale auf uns ausüben, ist ihr Leben bedroht.

Hunderttausende Wale sterben Jahr für Jahr durch uns Menschen. In dem Vortrag „Wale – Symbole des Lebens“ am 31. Mai im OZEANEUM macht Nicolai Berger, ehrenamtlicher Mitarbeiter von Greenpeace, die Einzigartigkeit der Riesen der Meere greifbar und dokumentiert aktuelle Bedrohungen für die Meeressäuger. „Wale berühren uns tief. Ihre riesigen, elegant im Meer gleitenden Körper, ihre Intelligenz und ihr Sozialverhalten fesseln uns. Diese faszinierenden Tiere müssen endlich ausreichend geschützt werden“, so Berger.

Kaum zu glauben: Grauwale wandern im einem Jahr knapp 40.000 Kilometer, also fast einmal ganz um die Erde. Pottwale haben mit etwa sieben Litern das größte Gehirn aller Lebewesen unseres Planeten. Und Blauwal-Babys trinken bis zu 600 Liter Muttermilch am Tag.

Überfischung und Verschmutzung gefährden Walbestände

Heute bedrohen vor allem der Klimawandel, die Überfischung und die Verschmutzung der Meere durch Chemikalien und Plastik das Überleben der Wale. Plastikmüll hat fatale Folgen für die Meeressäuger: Sie fressen größere Folienstücke und auch Fischernetze versehentlich mit, was zum Darmverschluss und somit zum Tod vieler Tiere führt. Immer mehr und immer größere Schiffe beuten die Meere zudem mit zerstörerischen Fangmethoden aus, wodurch Wale ihre Nahrungsgrundlage verlieren oder als Beifang verenden. Nach wie vor fallen auch Jahr um Jahr tausende Wale dem von Japan, Norwegen und Island betriebenem Walfang zum Opfer.

Greenpeace fordert Meeresschutzgebiete

Das Überleben der Wale ist vielfältig bedroht. Um die Riesen der Meere besser zu schützen, setzt sich Greenpeace unter anderem für ein weltweites Netzwerk von Schutzgebieten ein, das 40 Prozent der Meere abdeckt. In diesen Gebieten bleibt die Natur sich selbst überlassen, jegliche Form der Ausbeutung und industriellen Nutzung ist tabu.

Ort: Im Kinosaal der Ausstellung „1:1 Riesen der Meere“ im OZEANEUM, Hafenstraße 11 in 18439 Stralsund.

Zeit: Am Mittwoch, den 31. Mai um 12.00 bis 12.30 Uhr und um 15.00 bis 15.30 Uhr

Der Eintritt zur Präsentation ist kostenlos. Im Anschluss an den Vortrag ist Zeit für Fragen – auch zur Arbeit der unabhängigen Umweltschutzorganisation Greenpeace.